du hast mir gezeigt, was es heißt, sich neben einem menschen allein zu fühlen. jetzt bin ich ohne dich allein, weil ich dachte das wäre erträglicher

Veröffentlicht auf von Emily Dawn

Manchmal, wenn ich an dich denke, glaube ich, es würde mein Herz zerreißen.

 

Du hast keine Ahnung was für eine unendliche Leere du hinterlassen hast, als du gegangen bist. Wirklich. Du trägst mein Herz mit dir spazieren, während dir tausend andere Mädchen in die Arme fallen. Genau wie ich dir damals in die Arme gefallen bin, nachts in irgendeinem Club. Du bist einer dieser Männer, die einen wirklich hässlichen Charakter haben können. Du weißt du bist verdammt heiß. Du hast tausend Nummern von irgendwelchen Mädels in deinem Blackberry, die hoffen, dass du dich bei ihnen meldest. Ich weiß, dass es dir nicht darum ging mich zu einer von ihnen zu machen. Aber du konntest so hässlich zu mir sein.

Du hast dich verliebt, hast du irgendwann gesagt. Das hast du eines Tages einfach mitten in den Raum geworfen. Noch am selben Abend haben wir uns gesehen, auf irgendeiner Haus-Party. Du hast dich neben mich gesetzt. Hey, hast du gesagt. Das war alles. Ich habe lieber geschwiegen, weil ich viel mehr damit beschäftigt war, nicht wie eine komplett Bescheuerte in Tränen auszubrechen. Ich weiß, du hast dich verliebt. In das schöne Mädchen, das zwei Minuten zuvor noch in den Raum spaziert ist um dir kurz Hallo zu sagen. Ich habe es an deinem Blick erkannt, das war so einfach. Und glaub mir, ich habe mir in diesem Moment nichts mehr auf der Welt gewünscht, als einmal diejenige zu sein, die du so anschaust.

Wie oft hast du mir erzählt, wie kompliziert es sei. Zwischen dir und ihr. Und wie oft habe ich versucht dir zu helfen, weil ich dich nicht so traurig sehen konnte. Wie oft habe ich versucht die Fehler auszubügeln, die sie gemacht hat. Wie oft habe ich nur dich gesehen und mich und meine Gefühle für dich völlig hinten angestellt. Was folgte war nichts mehr, weil ich es kaum ertragen konnte, wie sehr du in sie verliebt warst.

Lange gehalten hat das ganze mit euch nicht. Noch am selben Tag, an dem es vorbei war, kamst du wieder bei mir an. Wie es mir so geht. Gut gehts mir (ohne dich), danke. Ich wusste, dass das jetzt vorbei war, weil immer das pure Chaos vorprogrammiert war, wenn du dich mal wieder blicken lassen hast. Pures Chaos und unzählige Küsse. Aber du wolltest die Dinge nie beim Namen nennen. Vielleicht weil es nichts Nennenswertes gab zwischen uns. Zwischen dem, was mir so viel bedeutet hat und dir so viel weniger.

Ja, es hat nie für mehr gereicht. Letztendlich ist es vielleicht auch gar nicht, dass du dich gegen mich entschieden hast, sondern auf welche Art und Weise du es getan hast. Ich habe immer versucht nur das Gute zu sehen. Ich hab die Augen geschlossen, wo ich sie besser hätte offen lassen sollen. Egal wie hart es gewesen wäre. Es hätte mir so viel Zeit erspart, welche ich im Nachhinein als verschwendet betrachte. Über ein Jahr lang habe ich nur dir gehört, aber du wolltest mich nicht.

Ich habe begriffen, dass ich nie diejenige sein werde, mit der du Hand in Hand die Straße entlangläufst. Oder diejenige, die neben dir einschläft. Ich werde immer nur einfach ich sein. Und das halte ich kaum aus.

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