mit all der zeit wurden die tränen zum meer

Veröffentlicht auf von Emily Dawn

Ich habe dich so satt, SO SATT, dass es weh tut. Du nimmst alles aber gibst nichts. Ich habe keine Lust mehr auf das ganze Theater, die ganzen Spielchen. Mein Herz und dein (nichtvorhandenes) Herz, das alles überfordert mich. Dir fällt jedes zweite Mädchen in die Arme und du bist nicht bereit das aufzugeben. Ich weiß, dass es dir nicht darum ging mich zu einer von ihnen zu machen. Ein ganzes Jahr lang habe ich mich abgemüht eine Rolle in deinem Leben einzunehmen. Jeden einzelnen Tag habe ich nur dich gewollt und doch wurde mir an jedem einzelnen Tag ein bisschen mehr bewusst, wie unmöglich das ist. Ich habe trotzdem versucht immer nur das Gute zu sehen, aber das ist auf die Dauer so wahnsinnig anstrengend, weißt du? Manchmal kommt man an einen Punkt, an dem man entscheiden muss ob man bereit ist noch mehr für eine Sache zu geben oder ob man es einfach hinschmeißt. Ich war an diesem Punkt schon oft, viel zu oft, und doch habe ich mich jedes Mal dafür entschieden weiterzumachen, dachte du bist es wert. Du hast mir das Gegenteil bewiesen, also bin ich jetzt an dem Punkt und schmeiße einfach alles hin. Denn ich habe immer alles gegeben und es war trotzdem nie genug.

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